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WordPress Optimierung: So wird deine Webseite schneller

Wie man WordPress beschleunigt, ist heutzutage ein gefragtes Thema. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Techniken, die du anwenden kannst, um deine Webseite sofort zu beschleunigen. Hier ist eine Liste mit den wichtigsten Methoden zur WordPress Optimierung.


Warum sollte meine WordPress Webseite schnell sein?

Studien haben gezeigt, dass eine Seitenladegeschwindigkeit von mehr als 2 Sekunden normalerweise dazu führt, dass etwa 47 Prozent der Besucher die Website wegklicken. Ausserdem hat die Seiten-Geschwindigkeit auch einen Einfluss auf das SEO. Je länger eine Seite lädt, desto uninteressanter wird sie für Suchmaschinen wie Google.

Webseiten-Speed Testen

Um einen Überblick über deine Webseitengeschwindigkeit zu erhalten gibt es verschiedene Tools. Ich persönlich benutze gerne gtmetrix.com.

Hier sind die 11 Möglichkeiten, WordPress zu beschleunigen:

1. Neuer Hosting Provider

Der Hosting Provider ist meistens der Hauptgrund für langsame Webseiten. Eine einfach Google Suche reicht meistens schon um herauszufinden, welche Hosting Provider schnell und welche langsam sind.

Die meisten empfinden es als gute Idee, Ihre neue Website bei einem Shared Hosting-Provider zu hosten, der „unbegrenzte“ Bandbreite, Speicherplatz, E-Mails, Domains und mehr bietet. Solche Angebote sind jedoch manchmal zu schön um wahr zu sein. Bei Stosszeiten ist die Webseite nämlich oftmals sehr langsam. Die Versprochene Up-Time kann zu diesen Zeiten meistens auch nicht eingehalten werden.

Wenn du dich also nun entschieden hast, deinen Provider zu wechseln, habe ich dir hier eine Liste mit den (meiner Meinung nach) besten und schnellsten Hosting Anbietern zusammengestellt.

  1. Hostinger – Durchschnitt von 136 ms
  2. SiteGround – Durchschnitt von 136.9 ms
  3. Bluehost – Durchschnitt von 153 ms
  4. DreamHost – Durchschnitt von 118.4 ms
  5. GreenGeeks – Durchschnitt von 118.6 ms
  6. Kinsta – Durchschnitt von 179.5 ms

2. Bildgrössen reduzieren

Wenn wir Bilder in HTML verwenden, skalieren wir die Bilder oft durch CSS oder Inline-Styling. Ein Beispiel für ein solches Bild wäre ein Autorenbild für einen Blog-Artikel. Im Allgemeinen sehen wir diese Bilder entweder als abgerundete Kreise in der Byline oder im Abschnitt “Über den Autor” eines Blogartikels. Wenn man das Bild herunterlädt sieht das Bild ganz verpixelt aus.

Das ganze funktioniert natürlich auch in WordPress. Es erspart sogar viel unnötige Ladezeit. Wenn du manuell jedes deiner Bilder komprimieren würdest, wärst du wahrscheinlich in zwei Jahren noch nicht fertig. Zum Glück gibt es ein Plugin, welches dir diese Arbeit abnimmt 🙂 Ich nutze das ShortPixel Plugin.

3. Entfernen von überflüssigen Plugins

Tatsache ist, dass jede Codezeile, die du zu WordPress hinzufügst, deine Ladezeiten verlängert. Es verlangsamen also rein Theoretisch alle Plugins deine Seite. Bei einigen gut gebauten oder kleinen Plugins ist die Auswirkung auf die Leistung jedoch sehr gering. Für einen optimalen Vergleich, kannst du deine Seite vor und nach der Installation eines Plugins testen. Dies kannst du wie oben beschrieben z.B mit “gtmetrix” machen.

4. Benutze ein einfaches Theme

Sowie bei den Plugins braucht auch jede WordPress Vorlage mehrere Zeilen Code. Manche mehr- andere weniger.

WordPress-Themes mit vielem “Schnick-Schnack” wie Slidern, Widgets, Social Icons und Animierten Menus sehen schon toll aus. Aber auch hier ist weniger oftmals mehr. Die beste Lösung hierzu sind “Light-Themes”. Von diesen findest du massenweise im WP Theme Store oder aber auch auf Plattformen wie Themeforest.

5. WordPress Optimierung durch Updaten

WordPress wird regelmäßig aktualisiert! Jedes Update bietet neue Funktionen und behebt Sicherheitsprobleme sowie Fehler. Hochqualitative Themes werden in den meisten Fällen auch regelmässig geupdated. Auch da lohnte es sich kurz auf den Installationsbutton zu klicken. Als Website-Besitzer liegt es in Ihrer Verantwortung, Ihre WordPress-Site und die dazugehörigen Plugins auf die neuesten Versionen zu aktualisieren. Wenn dieser Schritt nicht regelmässig durchgeführt wird, kann es zu langsamen Seiten kommen!

TIPP: Aktiviere die automatischen Updates um dies nicht immer manuell zu tun.

Das wars mit den 5 Strategien zur Beschleunigung von WordPress Seiten! Ich hoffe ich konnte dur mit diesem Artikel weiterhelfen. Aus smsero.com findest du weitere Spannende Artikel zu diesem Thema!

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